Mittel gegen Pickel – auch Hausmittel wirken gut
Vor allem in der Pubertät entstehen häufig unschöne Pickel im Gesicht, am Dekolleté und auf dem Rücken. Die Jugendlichen sind je nach Veranlagung mal mehr mal weniger davon betroffen.
Wer mit den unschönen Erscheinungen, die sich Pickel nennen, zu kämpfen hat, sollte keineswegs aufgeben. In Drogerien gibt es Dutzende Anti-Pickel-Mittel, die man in Abhängigkeit vom Hauttyp auswählen sollte. Die meisten Mittel sind relativ preiswert und wirken reinigend sowie beruhigend auf die betroffenen Hautstellen. Im Angebot findet man neben Cremes und Waschlotionen auch Peelings, Gels, Abdeckstifte und Patches. Bei regelmäßiger Anwendung versprechen diese Mittel laut Hersteller eine wesentlich reinere Haut und sichtbare Erfolge nach nur wenigen Tagen.
Manchmal ist es aber gar nicht unbedingt notwendig, auf Anti-Pickel-Mittel zurückzugreifen. Bei schwacher Pickel-Ausprägung genügt eventuell auch schon die Anwendung einiger simpler Hausmittel. Ein einfaches, aber dennoch sehr effektives Mittel besteht darin, ein- bis zweimal wöchentlich eine Gesichtssauna zu veranstalten. Dazu nimmt man einen Topf und kocht etwas Wasser mit Kamillentee auf. Anschließend hält man sein Gesicht etwa fünf Minuten lang über dem Topf, sodass sich die Poren öffnen.
Ein weiterer Ratschlag ist die Behandlung der Hautunreinheit mit Zitrone. So kann die betroffene Stelle mit einem in Zitronensaft getauchten Wattestäbchen abgetupft werden. Zitronensaft trocknet die Pickel aus und hat gleichzeitig eine desinfizierende Wirkung. Andere wirkungsvolle Anti-Pickel-Wirkungsstoffe sind Aloe-Vera und Teebaumöl. Reibt man die entzündeten Pickel vorsichtig ein, so kann man ebenfalls mit einem Rückgang der Rötung und der Entzündung rechnen. Erwähnt wird auch der Tipp, die Pickel mit Zahnpasta abzutupfen. Davon kann an dieser Stelle jedoch nur abgeraten werden, da Zahnpasta die Hautunreinheiten nur entzündet und somit eher verschlimmert.
Welches Mittel am besten wirkt, kann nicht pauschal beantwortet werden. Schließlich hängt das ganz vom Hauttyp sowie von den äußeren Gegebenheiten der Entstehung der Hautunreinheiten ab. Handelt es sich um starken Pickelbefall oder gar um Akne, so sollte man sich generell an einen Dermatologen wenden. Dieser wird nach einer Untersuchung die für die spezielle Haut richtigen Mittel verschreiben können.